Marcus Jeroch - Literarieté Artist, Moderator & Jongleur

Marcus Jeroch - Literarieté
Artist, Moderator & Jongleur

Der Künstler Marcus Jeroch - Er wirbelt über die Bühne, wirft mit Worten und Bällen um sich, tauscht ihre Sinne, verstellt das Sagen, taucht ein in Sprache, bis zu Wahn und Tiefenrausch. Den Körper verschraubt in Schachtelsätzen, die Gliedmaßen in Rage, grotesk und wild, als habe ihn die Muse einmal zu viel geküsst… Marcus Jeroch deutscht anders! Ob Travestie des Worts, Artistik des Klangs, Buchstabenspiel und Sprachgewitter – Marcus Jeroch bietet ein Vergnügen der Querdenkerei, voll Nonsens und feinster, versteckter Philosophie. Da werden Sprachverrenkungen zur Person, werden Worte beschworen, jongliert und mit kongenialer Schöpferrage wach geküsst. Mit Marcus Jeroch erhalten die skurrilen Texte seines Autoren, des Wowoeten Friedhelm Kändler Ton und Kleid, gelangen zu Atem und Leben. Eine hörbare Lust, der angenehme Wahn des Besonderen – Marcus Jeroch


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Marcus Jeroch, in Hamburg geboren, erlebte seine Kindheit in Afrika. Kurz vor seiner Schulpflicht kehrten die Eltern nach Deutschland zurück, er also auch. Nach seinem Abitur entschied sich Marcus Jeroch für ein Jura-Studium, wandte der Rabulistik nach drei Semestern den Rücken zu und arbeitete als Körperkünstler.

Er studierte Jonglage und Akrobatik an der „Etage“ Berlin, zahlte sein Lehrgeld in der Straßenkunst und engagierte sich als Mitbegründer im „SCHEINBAR-VARIETÉ“ Berlin sowie im „ROCK-ZIRKUS GOSH“. Letzterer prägte die Arbeit und Lust Jerochs entscheidend, im kontinuierlichen Auftritt und mit einem ebenso professionellen wie wilden Team aß Jeroch das Brot des Künstlers: Applaus, Licht und trotzdem Gage.
1990 erhielt er beim „13. FESTIVAL MONDIAL DU CIRQUE DE DEMAIN“ seine erste große Auszeichnung im Metier Jonglage. Jeroch komplettierte seine Tätigkeit als Jongleur durch sprachartistische Arbeiten und erhielt 1991 in der Fernsehsendung „Hut Ab“ sowohl den Jury- als auch den Publikumspreis für seine Interpretation der Rede mit den wegfallenden Buchstaben von F. Kändler.

Jeroch arbeitete im Chamäleon-Varieté in Berlin als Conferencier, überraschte und erfreute mit seinen gewagten, irrwitzigen Ansagen und debütierte 1992 ebenda mit seiner ersten Solo-Show „WORTHE ATER“, ein abendfüllender Gang durch die Kaskaden der Wortwelten von E. Jandl, F. Kändler u.a.

In den Folgejahren wechselte Jeroch zwischen den Bühnen von Kleinkunst und Varieté. Als Grenzgänger zwischen Körper- und Sprachkunst arbeitete er in den Bereichen Moderation und Jonglage, wirkte in Funk und Fernsehen und tourneete durch den liebevoll irritierten deutschsprachigen Raum. Der antwortete unter anderem mit dem Wilhelmshavener Kleinkunstpreis „Knurrhahn“ (1994).
1996 entwarf Jeroch sein zweites Programm „WOWO“, erneut mit einer Menge Kändler-Texten, ein Bühnenspaß voll Jonglage und Wortwitz. In Folge erhielt er 1998 in Schwerte den „Publikumspreis der Kleinkunst“, wurde im Rahmen des „8. internationalen Köln Comedy Festivals“ mit dem „Deutschen Comedy Preis 1998“ und 2000 mit dem Sonderpreis des Deutschen Kabarettpreises im Nürnberger Burgtheater ausgezeichnet. Weitere Preise folgten, zuletzt 2009 die Tuttlinger Krähe.

Sein drittes Soloprogramm „WOKLO – TOILETTISTISCHE KUNST 2000“, uraufgeführt 1999 in Berlin, folgte dem bewährten Prinzip der Zusammenarbeit zwischen Kändler und Jeroch, erstmals fügte Marcus Jeroch auch musikalische Elemente in sein Programm.

Sein viertes Programm „BAUSTELLE WORT“ spielte Jeroch ab 2003 deutschlandweit sowie im deutschsprachigen Ausland. Sein Reichtum an erarbeiteten Texten und Jonglagen führte 2004 zu einer mehrmonatlichen Auftrittssequenz mit vier unterschiedlichen, neu gefügten Programmen in Berlin in der „Kulturbrauerei Prenzlauer Berg“.
Immer wieder komplettierte Marcus Jeroch seine Arbeit mit Auftritten in namhaften Varieté-Theatern (Apollo Düsseldorf, Hansa-Theater Hamburg, Friedrichsbau Stuttgart, GOP Hannover u.a.). Neben Auftragsarbeiten im Gala-Bereich übernahm er in regelmäßiger Freude die Conference im Tigerpalast Frankfurt und präsentierte mit einem eigen ausgesuchten Team sein Programm „FRACKMENTE“ 2010 im Krystallpalast Leipzig.

Das aktuelle Programm „WORTSETZUNG FOLGT“ vereint Bewährtes mit einer Menge neuer, absurder Ideen. Wieder erfreut der Sprachhasardeur Marcus Jeroch mit skurrilen Texten des Schriftstellers Friedhelm Kändler, bietet ein Programm, reich gefüllt mit Trugschluss, Sprachanmutung und ausschlagenden Purzelbäumen.

Jeroch entdeckt die Leidenschaft des Schlages. Gemeinsam mit Schröder, einem Abenteurer der Percussion, begeistert sich Jeroch für die Lust am Doppelklang. In ihrem Programm „SCHLAGWORTE“ entführen Jeroch und Schröder in die Welt des Klangs, ein neuer Reisebeginn, sicher ein Wagnis, doch genauso sicher ein höllischer, intelligenter und geräuschefreudiger Aufbruch – einmal mehr!

Und nicht genug der Abenteuer. Gemeinsam mit Schroeder inszeniert Marcus Jeroch einen weiteren Grenzgang, die Umsetzung des Buchtextes „ICH UND MEIN ANDERES“ von Friedhelm Kändler in einen Abend Theater. Gnadenlos und eigenwillig, ein Kampf mit den 24 Senkeln gut sitzender Schnürschuhe, auf dem Weg hin zu der Frage des Konjunktivs in der Identität. Erneut ist es nicht anzuraten das Gehirn an der Garderobe abzugeben. Tiefsinn und Humor gepaart mit Absurdität und Alltag, vorgetragen von Marcus Jeroch und Schroeder (Uraufführung Café Grenzbereiche 2011)


Ausstattung

Schöner Denken – Wolfgang Fernow am Kontrabass
Und weiter tobt der Jeroch. Mit Worten und Bällen. Ein Vergnügen für Herz und Hirn. Sie erleben: gespielte Wortfreude, aber nicht nur. Zuvor und mit Freude begrüßt ist ein Buch erschienen! Mit Texten von Friedhelm Kändler: „Schöner Denken mit WoWo“ – das Spiel der Worte kann nachgeschaut werden. Im Programm wird es wirbelnd präsentiert, singend sogar. Ob Gegenstände oder Poesie, Wortkaskaden oder Hüftschwung mit Hula-Hoop, Marcus Jeroch überrascht mit seinen eigenwilligen Jonglagen aus Ton und Wirklichkeit. Und bässer noch: Begleitet und bereichert wird das Programm durch den Bassisten Wolfgang Fernow – und tatsächlich: Bass erstaunt! Sie erleben Marcus Jeroch im Zusammenspiel mit noch ganz anderen Saiten als denen seines Buches. Poesie wird zum Poedu. Worte schaffen Nähe. Gewohnheit steigt aus der Wortedusche, erfrischt. Ein intelligenter Feixtanz, eine Massage des Denkens: So wird es schöner!

SEH QUENZEN
Einmal Meer wirbelt Sprache, wirbelt Seh – das Wort verlässt seinen Alltag, das Auge wundert mit. Marcus Jeroch präsentiert einen Ozean Vergnügen, ein Programm doppel- bis einmaligen, hintersinnigen Kinderspiels mit Worten und fliegendem Gebäll. Herzlich willkommen an den Ufern eines besonderen, einzigartigen Solo-Varietés. Das Leben besteht aus Quäntchen, fein aneinandergereiht, der Zauber der Zeit entführt in eine vergessene Welt aus heiterem Widersinn, ja – wieder Sinn! Zu Worten von Friedhelm Kändler, b-Wert! Erinnern Sie sich? Als der Klang der Worte noch ein Abenteuer war, im Gewässer der elterlichen Ermahnungen die Märchen schwammen, als die Welt noch Geheimnisse barg und es einzig die Geduld brauchte, sie umher zu werfen? Ein Sehen! Ein Staunen. Der Alltag zieht die Kleider des Aufruhrs an, und entdeckt seine Welt neu. Es könnte alles anders sein. Es ist! Laden Sie sich ein. Das Wagen steht bereit. Der Mut darf tanzen. CON SEH QUÄNT!

SCHLAG WORTE – Kabarett Duo
MARCUS JEROCH UND SCHRÖDER PRÄSENTIEREN SCHLAGWORTE! Seit Jahren erfreut Marcus Jeroch mit seinen eigenwilligen Sprachjonglagen, entführt mit wildem Gestus und unbändiger Lust in die Welt des Worts. Idee nach Idee setzt sich und schmunzelt. Nun kommt ein zweiter Abenteurer hinzu, ein Magier der feinen Töne, ein Entdecker an Schlagwerk, Kreppband und anderem Spielgerät. Schroeder schlägt das Echo zu den Worten. Gemeinsam entfalten sie ein Abenteuer der Laute, entführen mit Poesie und Märchenklang, mit Wortstakkaten und heiterem Kinderkrach in eine Welt, in der die Töne noch um ihre ersten Lieder wissen, Geräusch und Erzählung Arm in Arm auf Reisen gehen. EIN OHRENSCHMAUS, EIN HIRNKARUSSEL, EIN PRÄCHTIGER SPAß!

NÄU!
Jeroch erzählt. Und jongliert. Mit Hand und Kopf, irrwitzig. Näu! Wortkaskaden, geschlängelt ans Licht der Erkenntnis – Ha! Dazu: Schroeder haut hin! Der Sinntrommler, Klangakrobat. NÄU! Bella Nugent, südafrikanische Sängerin, klingt hinzu, Sonnenstimme! Und immer wieder: Lachen, lauter Pfützen zum Hineinspringen und Wohlfühlen, gesungen, geschlagen, hingewirbelt zum Vergnügen und Staunen. NÄU DENKEN, NÄU HÖREN, NÄU FRÄUEN

ICH UND MEIN ANDERES – Monolog mit Schlagzeug

Marcus Jeroch, aber anders! Seien Sie gewarnt. Es geht in die Untiefen der Sprache, das weiß man. Es wird geschlagen und geräuscht, dafür steht Schroeder bei. Mit Snare und allem, was sich hauen lässt. Doch jenseits des freundlichen Gedichtes, des bekannten Worterausches lässt sich Marcus Jeroch auf Neues ein. Ein Text, ein Gedanke, abendfüllend, wagemutig gelebt; mit Lust an der Leine des Gehirns spazieren geführt: Ich und mein Anderes. Wobei vieles neu ist, aber nicht alles. Marcus Jeroch bleibt seinem Autoren treu, mehr noch, er folgt Friedhelm Kändler in Gefilde der WoWoetik, weiträumiger und komplexer denn zuvor. Ein Theatermonolog – erleben Sie Marcus Jerochs Fall: Ein Mann stolpert über seine Senkel, sodann über die Erkenntnisse, die seinem Sturz folgen. Ob Nirwana oder christliche Dreieinigkeitl, alles wird zur Lebensfrage mit irdischer Konsequenz: „Wer bin ich? Und wo kriege ich kurzfristig die Blumen her?“ Eine Geschichte des Scheiterns. Seien Sie dabei!


Referenzen

Was ist das Geheimnis des Preises?
Genauer hingeschaut, zum Beispiel auf das Etikett einer Bluse: Der Preis gibt den Wert an. Und wer zuschlägt, sollte die Bluse dann auch tragen, das sei hinzu gesagt. Denn wozu etwas teuer bezahlen, wenn es keinen Nutzen hat? Und nun zu den schwierigeren Fällen: Was ist, wenn Du den Preis erhältst? Andere suchen aus, was Du dann anziehst? Ganz in diesem Sinn ein Blick in den Kleiderschrank, es sind wirklich schöne Stücke dabei. In unterschiedlichen Größen.

• Wilhelmshavener Knurrhahn
  Pumpwerk
• Tuttlinger Krähe
  Angerhalle
• Sonderpreis des deutschen Kabarettpreises
  Nürnberger Burgtheater
• Moorenhovener Lupe
  Moorenhovener Kabaretttage
• Deutscher Comedy Preis
  Köln Comedy Festival
• Ravensburger Kupferle
  Zehntscheuer
• Westspitzen
  Kleinkunstfestival
• ZDF Publikums- und Jurypreis
  Sendung Hut Ab!
• Schwerter Kleinkunstpreis
  Rohrmeisterei
• Bronzemedaille Festival Mondial Du Cirque De Demain
  Cirque D’Hiver Paris
• Kleinkunstpreis des Landes Baden-Württemberg
  Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst


Themenspecials

  • Marcus Jeroch

    Den Körper verschraubt in Schachtelsätzen, die Gliedmaßen in Rage, so tobt er mit Worten, grotesk und wild, als habe ihn die Muse einmal zu viel geküsst. mehr dazu...


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